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SchülerInnenvertretung (SV)

Die SchülerInnenvertretung, kurz auch SV- doch was ist die SV eigentlich?

Die SV besteht bei uns aus den jeweiligen Klassen- oder Jahrgangsstufensprechern. Diese vertreten die Anliegen und Meinungen ihrer KlassenkameradInnen und natürlich auch ihre eigene bei den SV-Versammlungen. Diese finden in der Regel einmal im Halbjahr statt. Im zweiten Halbjahr gibt es zusätzlich zur SV-Versammlung noch SV-Tage.

 

Wer sind die aktuellen SchülersprecherInnen?

Die drei aktuellen (Schuljahr 2021/22) SchülersprecherInnen sind Viola Placke (Q1), Lena Stöppel (Q2) und Fabio Auffahrt (Q2).

Lena: „Hey, ich bin Lena Stöppel und eine von den drei Schülersprechern hier am HAG, ich gehe in die Q2 und bin 17 Jahre alt. In meiner Freizeit mache ich gerne viel Sport.“

Viola: „Hi, ich bin Viola Placke. Ich bin aktuell noch 16 Jahre alt besuche zurzeit die Q1. Ich bin seit der EF Schülersprecherin und auch Patenschülerin der jetzigen 6a. In meiner Freizeit male und lese ich gerne oder treffe mich mit meinen Freunden.“

Als gewählte SV-Lehrer sind derzeit Frau Knümann und Herr von dem Berge aktiv.


Über die SV am HAG

  • Wie laufen SV-Versammlungen ab?

    Wie laufen SV-Versammlungen ab?

    Wie läuft so eine SV-Sitzung/ SV-Versammlung typischerweise ab?

    Zuerst gibt es meist eine Begrüßung durch die SV-LehrerInnen und der Schulleitung, in der sie eventuell Vorschläge für die künftige SV-Arbeit machen, aber auch Fragen der Schülerinnen und Schüler beispielsweise bezüglich Klassenfahrten oder anderer schulrelevanter Themen beantworten.

    Anschließend folgt die Vorstellung und Begrüßung des Schülersprecherteams, das einen kurzen Überblick über den Ablauf der Versammlung gibt. Dann werden die SV-Gruppen durch ihre Gruppenleitungen vorgestellt.

    Bei der ersten SV-Sitzung werden auch immer die neuen SV-LehrerInnen beziehungsweise VertrauenslehrerInnen von der gesamten Schülervertretung gewählt, die dann für ein Jahr im Amt sind.

    Häufig teilen die VertrauenslehrerInnen der SV wichtige Informationen mit, die die Klassen- und JahrgangsstufensprecherInnen an ihre KlassenkameradInnen weitergeben sollen.

    Danach werden die SchülerInnen für die Fachkonferenzen gewählt. Das ist meistens ein sehr schleppender Prozess, aber trotzdem ein notwendiger.

    Zum Ende hin treten die Neuzugänge einer SV-Gruppe bei und es gibt noch ein paar wichtige Informationen zu einem Projekt oder einem Projekttag (falls Etwas geplant ist).

    Die SchülerInnen der Sekundarstufe II wählen dann noch SchülervertreterInnen in die Schulkonferenz.

    Dann ist für alle die SV-Versammlung beendet.

  • Was sind die SV-Gruppen?

    Was sind die SV-Gruppen?

    An unserer Schule gibt es sechs SV-Gruppen: die PR- und Finanzgruppe, die Schule-ohne-Rassismus-Gruppe, die Umweltgruppe, die Nikolausgruppe, die Schulverschönerungsgruppe und die Soziale Gruppe. Diese Gruppen beschäftigen sich alle mit verschiedenen Aufgabenbereichen, die unsere Schule betreffen.

    Die PR- und Finanzgruppe verwaltet das Budget der SV und ist ansonsten eine sehr flexible Gruppe, die da aushilft, wo Hilfe gebraucht wird.

    Die Schule-ohne-Rassismus-Gruppe (SOR-Gruppe) plant immer den SOR-Projekttag für die 5.Klasse und beschäftigt sich generell mit dem Thema Toleranz und was wir als Schule dafür tun können. Da wir das Zertifikat „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ haben, ist diese Gruppe hier besonders gefragt.

    Die Umweltgruppe pflegt unter anderem den Schulgarten mit und ist dafür verantwortlich, dass wir als Schule unserem FairTrade-Siegel geracht werden und auch behalten dürfen. Des Weiteren arbeitet sie sehr eng mit der PR- und Finanzgruppe zusammen.

    Die Nikolausgruppe plant immer die Nikolausaktion, die zur Weihnachtszeit am HAG stattfindet. Bei der Nikolausaktion können die SchülerInnen Schokonikoläuse und eine Karte für ihre FreundInnen kaufen, die dann am Nikolaustag verteilt werden.

    Die Schulverschönerungsgruppe beschäftigt sich, wie der Name schon sagt, mit der Schulverschönerung.

    Die Soziale Gruppe kümmert beziehungsweise sucht sich soziale Projekte für die Schule. Hier geht es darum, mal über den eigenen Tellerrand zu blicken und Organisationen zum Beispiel der Entwicklungszusammenarbeit oder des Naturschutzes zu unterstützen.

    Die ganzen Gruppen haben jeweils auch einen Gruppenleiter oder eine Gruppenleiterin und bei größeren Gruppen teilweise auch ein Gruppenleiterteam.

    Diese bilden zusammen mit dem Schülersprecherteam den Schülerrat.

    Der Schülerrat trifft sich immer dann mit den VertrauenslehrerInnen, wenn es nicht nötig ist, die gesamte SV zu versammeln und erst einmal Vorschläge gesammelt oder Informationen weitergegeben werden sollen.

  • Aufgaben der SchülerInnensprecher

    Aufgaben der SchülerInnensprecher

    Das Schülersprecherteam besteht aus jeweils drei Schülerinnen und Schülern aus der Oberstufe. Die Aufgaben der SchülersprecherInnen bestehen darin, die gesamte Schülerschaft bei wichtigen oder Entscheidungen vertreten. Sie leiten die SV-Versammlungen, die SV-Tage und sind ebenfalls Teil der Schulkonferenz, dem höchsten Gremium der Schule, mit drei weiteren SchülervertreterInnen. An die SchülersprecherInnen können sich die SchülerInnen mit Problemen, aber auch mit Wünschen, Anmerkungen und Verbesserungsvorschlägen wenden, die dann an die Schulleitung herangetragen werden oder in der Schulkonferenz kundgetan werden können.

    Die SchülersprecherInnen dienen grundsätzlich als VermittlerInnen zwischen Lehrer- und Schülerschaft oder einfach als AnsprechpartnerInnen für die Schülerinnen und Schüler.

  • Projekte der SV

    Projekte der SV

    Das letzte Projekt der SV im Schuljahr 2020/21 war der Pride Day („Tag der Tolenranz“). Die Idee zu diesem Tag stammte aus der SV und wurde mit Unterstützung der SV-LehrerInnen selbstständig von der SV an einem SV-Tag geplant und schließlich auch durchgeführt. An diesem Tag ging es darum, den SchülerInnen die LGBTQIA+ -Community nahe zu bringen. Viele Menschen sind nicht heterosexuell und erleben in ihrem Alltag immer noch viel Diskriminierung oder sogar offenen Hass, nur weil sie jemanden lieben. Viele denken, dass nicht-heterosexuelle Menschen und deren Leben mittlerweile akzeptiert sind. Die Idee zu diesem Tag ist daraus entstanden, dass das in unserer Gesellschaft, wie man leider auch in der Schule manchmal feststellen muss, immer noch häufig Diskriminierung gegen diese Gemeinschaft gibt und wir als SV darauf aufmerksam machen wollten.

    Am SV-Tag wurden dann über altersgerechte Themen für die jeweiligen Jahrgänge entschieden und dann wurde geplant, geplant, geplant.

    In den 5. Klassen wurde wie jedes Jahr der Schule-ohne-Rassismus-Tag durchgeführt und die 6. Klasse bekam bereits einen Einstieg in das Thema LGBTQIA+. In allen weiteren Jahrgangsstufen wurden Texte gelesen, Filme geschaut und analysiert oder der richtige Umgang mit rassistischen oder diskriminierenden Aussagen oder Verhalten geprobt. Die Oberstufe hat ein Planspiel gespielt, bei dem es um einen fiktiven Staat ging der diskriminierende Gesetze gegen die LGBTQIA+ Community erlassen hat. Die SchülerInnen waren als Politiker anderer Staaten in einem EU-Rat versammelt und mussten debattieren, wie sie damit umgehen würden. Das eigentlich fiktive Planspiel ist mittlerweile zur Realität geworden, weil in manchen EU-Länder wie Polen oder Ungarn diskriminierende Gesetze erlassen wurden.

    Der Tag wurde von vielen SchülerInnen als sehr interessant empfunden, weil manche zum ersten Mal in Kontakt mit dem Thema kamen und ihnen bewusst wurde, wie schwierig (aber auch schön) das Leben als schwuler, lesbischer oder einfach queerer Mensch ist.

    Im neuen Schuljahr werden wir uns mit Hannah Arendt beschäftigen, aber auch viele weitere Projekte haben.