Am Freitag, den 22. Mai 2026 machte sich die Junior-Band des Hannah-Arendt-Gymnasiums unter der Leitung von Frau Sachs zu einem Auftritt im Seniorenzentrum Gempt auf. Die schweren Instrumente wie Tuba, Euphonium, Posaunen und das Schlagzeug sowie die Notenständer waren zuvor von zwei außerordentlich hilfsbereiten Müttern mit Autos ins Seniorenzentrum transportiert worden, so hatten die Schüler*innen nur leichtes Gepäck wie Querflöten, Klarinetten, Saxophon und Trompeten zu tragen.
Dort angekommen wurde kurz der Platz für das Open-Air-Konzert inspiziert und die Noten mit den unvermeidlichen Wäscheklammern an den Notenständern fixiert - schon konnte es losgehen. Die Siebt- und Achtklässler*innen spielten ein bunt gemischtes Programm aus ihrem Repertoire, das Titel beinhaltete wie: School Spirit, eine amerikanische, marsch- ähnliche Nummer, Sakura, Sakura - das traditionelle japanische Volkslied zum Kirschblütenfest, sowie auch das Stück Farandole, der mitreißende vierte Satz aus der Arlesienne-Suite von George Bizet.
Es folgten die Stücke Somewhere in my Memory aus dem Musical “Kevin allein zuhaus”, Tomorrow aus dem Musical “Annie” und die Green Mountain Rhapsody von Anne McGinty.
Die Heimbewohner zeigten sich hocherfreut und spendeten reichlich Beifall, sodass die Farandole als Zugabe noch einmal gespielt wurde.
Die Heimleitung dankte den Jugendlichen für ihr Engagement und überreichte Frau Sachs eine Dankes-Karte mit einer riesigen Schachtel Merci -Schokolade für die Schüler*innen. Diese wiederum versprachen, auf jeden Fall wiederzukommen. Am Ende des Auftritts, als alles wieder zusammengepackt wurde, kam noch ein Heimbewohner auf uns zu und bedankte sich mit deutlich amerikanischem Akzent bei den Jugendlichen für die vielen schönen englisch-sprachigen Titel, “die ihn an seine Heimat erinnern”. Er stammt ursprünglich aus Milwaukee, USA und war lange Zeit Pfarrer einer kleinen Gemeinde in Leeden gewesen.
Wie schön, dass die Musik nicht nur die junge mit der alten Generation verbindet, sondern auch Länder und Kontinente zu überbrücken vermag.
Pünktlich um 16 Uhr, nach der 8. Stunde, waren alle wieder zurück im HAG und das lange Pfingstwochenende konnte beginnen.














