Wertorientierung, Verantwortung und Teilhabe
Lions Quest „Erwachsen werden“
Das Programm Lions-Quest „Erwachsen werden“ ist ein wissenschaftlich evaluiertes Lebenskompetenz- und Präventionsprogramm zur Förderung sozialer, emotionaler und kommunikativer Kompetenzen von Schüler*innen in der Sekundarstufe I (Klassen 5–8).
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Ziele
Ziele
Ziele des Programms sind insbesondere:
· Erwerb und Stärkung von Lebenskompetenzen (Life Skills) wie Selbstvertrauen, Kooperation und Konfliktfähigkeit,
· Förderung der Kommunikationsfähigkeit sowie der Fähigkeit, eigene Standpunkte zu entwickeln und zu vertreten,
· Vermittlung von Wertorientierung: die Begegnung mit Toleranz, Respekt gegenüber anderen und Verantwortung für das eigene Handeln stehen im Fokus,
· Verbesserung des Klassen- und Schulklimas durch gezielte Förderung interaktiver und kooperativer Lernformen.
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Klassenleitungsstunde
Klassenleitungsstunde
Am HAG wird das Programm im Rahmen der Klassenleitungsstunde der Jahrgangsstufe 5 fest im Stundenplan verankert. Lehrkräfte, die das Programm an der Schule durchführen, haben eine entsprechende Fortbildung absolviert. Lions-Quest gehört damit zum zentralen Baustein unserer schulischen Präventionsarbeit und unterstützt die Persönlichkeitsentwicklung, Sozialkompetenz sowie Gesundheitsförderung unserer Schüler*innen.
Durch regelmäßige Anwendung trägt das Programm dazu bei, die Schüler*innen zu eigenverantwortlichen, selbstbewussten jungen Menschen auszubilden, die sich für sich selbst und für eine gedeihliche Gemeinschaft einsetzen.
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Evaluation
Evaluation
Der Einsatz des Programms wird von den durchführenden Lehrkräften sowie den unterrichteten Schüler*innen evaluiert. Es ist zu überprüfen, ob die Inhalte durch weitere Themen und Materialien (z. B. Klassenrat) ergänzt werden müssen.

Patenschüler*innen - Verantwortung füreinander übernehmen
Ein zentrales Ziel des pädagogischen Handelns am HAG ist es, die Schüler*innen dazu zu befähigen, Verantwortung füreinander und für das schulische Miteinander zu übernehmen. Das Patenschüler*innen-Programm ist ein wichtiger Baustein dieser gelebten Verantwortungskultur und knüpft unmittelbar an das Lions-Quest-Programm „Erwachsen werden“ an.
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Mehr Informationen
Mehr Informationen
Um den neuen Schüler*innen der Jahrgangsstufe 5 den Übergang von der Grundschule zu erleichtern, werden alle Klassen von Patenschüler*innen aus der Jahrgangsstufe 10 begleitet. Diese übernehmen eine verantwortungsvolle Aufgabe im sozialen Lernen und tragen wesentlich dazu bei, dass sich die neuen Schüler*innen schnell willkommen, sicher und zugehörig fühlen.
Die Patenschüler*innen stehen ihren Patenklassen als vertrauensvolle Ansprechpersonen zur Seite. Sie helfen in den ersten Wochen, sich im Schulgebäude zurechtzufinden, begleiten die Kennenlernphase und unterstützen bei Fragen des Schulalltags – vom Bus bis zur Mensa. In regelmäßigen Pat*innen-Pausen werden gemeinsame Spiele, Aktionen und Gespräche angeboten, um das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.
Darüber hinaus übernehmen die Patenschüler*innen Verantwortung bei schulischen Veranstaltungen wie der Klassenfahrt der Jahrgangsstufe 5, der Karnevalsparty oder Projekten zur sozialen Förderung. Viele von ihnen sind zudem als ausgebildete Streitschlichter*innen tätig und tragen damit zu einem respektvollen und friedlichen Miteinander bei.
Für die Patenschüler*innen selbst bedeutet ihr Engagement eine wertvolle Erfahrung: Sie erweitern ihre sozialen Kompetenzen, stärken ihr Selbstbewusstsein und übernehmen aktiv Verantwortung für andere. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Schulkultur des HAGs, die auf Empathie, Gemeinschaft und Verantwortung gründet.
Mehr Eindrücke von unseren Patenschüler*innen erhalten Sie auf der Seite
Schüler*innen bringen sich ein → Patenschüler*innen
Fairtrade
Das HAG engagiert sich seit vielen Jahren aktiv für den fairen Handel und wurde 2018 erstmals als „Fairtrade-School“ zertifiziert. Seitdem wird das HAG regelmäßig alle zwei Jahre, zuletzt im Jahr 2024, rezertifiziert und zählt damit zu den Schulen, die das Thema nachhaltiger Konsum und globale Verantwortung fest im Schulprofil verankert haben.
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Fairtrade-Gruppe
Fairtrade-Gruppe
Die Fairtrade-Gruppe besteht aus Schüler*innen, Eltern und Lehrkräften und trifft sich regelmäßig, um Ideen zu entwickeln, Aktionen zu planen und den Fair-trade-Gedanken aktiv im Schulleben umzusetzen.
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Ziele
Ziele
Die Fairtrade-Gruppe verfolgt mehrere zentrale Ziele:
· Beitrag zu mehr globaler Gerechtigkeit durch Förderung fairer Handelsstrukturen,
· Unterstützung von Produzentinnen und Produzenten in Entwicklungs- und Schwellenländern durch faire Preise und Arbeitsbedingungen,
· Sensibilisierung für ein verantwortungsvolles Konsumverhalten im Alltag,
· Information und Aufklärung über Prinzipien und Wirkung von Fairtrade.
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Aktionen
Aktionen
Zur Umsetzung dieser Ziele initiiert die Fairtrade-Gruppe vielfältige Aktionen, die das Bewusstsein für nachhaltigen Konsum stärken und den fairen Handel sichtbar machen:
· Regelmäßige Treffen zum Gedankenaustausch
· Verkaufsaktionen, z. B. Crêpes-Verkäufe mit fair gehandelten Zutaten oder „Nikolaus-Aktion“ mit fair gehandelter Schokolade,
· Informationsstände am Tag der offenen Tür und bei Schulfesten,
· Thematische Einbindung von Fairtrade-Aspekten in den Unterricht, insbesondere in den Gesellschafts- und Sprachfächern.
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Weiterführung
Weiterführung
Das HAG strebt an, den Status als „Fairtrade-School“ auch in den kommenden Jahren aufrechtzuerhalten. Damit wird das langjährige Engagement der Schule für globale Verantwortung und Nachhaltigkeit nicht nur fortgeführt, sondern stetig weiterentwickelt. Zukünftig sollen weitere Fachbereiche und Arbeitsgemeinschaften eingebunden werden, um neue Impulse und Formate der Bewusstseinsbildung zu schaffen. Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft sind herzlich eingeladen, sich an der Arbeit der Fairtrade-Gruppe zu beteiligen. Neue Ideen und Mitwirkende sind jederzeit willkommen.
Schulgarten - Nachhaltigkeit praktisch erleben
Der Schulgarten des HAG ist ein lebendiger Lernort, an dem ökologische Bildung, Gesundheitsförderung und soziale Verantwortung miteinander verbunden werden. Hier erleben Schüler*innen Natur unmittelbar, übernehmen Verantwortung für lebendige Systeme und erfahren, wie theoretische Inhalte im praktischen Tun Bedeutung gewinnen.
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Lernanlässe und fächerübergreifende Lernmöglichkeiten
Lernanlässe und fächerübergreifende Lernmöglichkeiten
Der Schulgarten bietet vielfältige pädagogische und fachliche Lernanlässe: Die Lernenden beobachten Pflanzen und Tiere, erforschen ökologische Zusammenhänge und lernen die Lebenszyklen von Nutzpflanzen kennen – vom Säen über das Pflegen bis zur Ernte. Dabei erfahren sie, wie Lebensmittel entstehen, welche Bedingungen ihr Wachstum beeinflussen und welche Bedeutung nachhaltige Landwirtschaft für Umwelt und Gesellschaft hat.
Zugleich eröffnet der Schulgarten fächerübergreifende Lernmöglichkeiten: Er bietet Anknüpfungspunkte für Biologie, Chemie, Physik, Mathematik, Kunst, Deutsch und weitere Fächer. Durch gemeinsames Arbeiten entstehen Teamgeist, Verantwortungsbewusstsein und gegenseitiges Verständnis. Der Umgang mit Pflanzen und Tieren fördert Achtsamkeit, Empathie und den respektvollen Umgang mit der Umwelt.
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An der frischen Luft
An der frischen Luft
Darüber hinaus trägt die Gartenarbeit zur körperlichen und psychischen Gesundheit bei. Bewegung an der frischen Luft, handlungsorientiertes Lernen und der Aufenthalt im Grünen fördern Konzentration, Ausgeglichenheit und Wohlbefinden. Der Anbau und die Verkostung selbst gezogener Lebensmittel schaffen Bewusstsein für gesunde Ernährung und regionale Nahrungsmittelproduktion.
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Förderung der Artenvielfalt
Förderung der Artenvielfalt
Der Schulgarten leistet zudem einen Beitrag zur Förderung der Artenvielfalt. Durch gezielte Bepflanzung, Insektenhotels und naturbelassene Bereiche lernen die Schüler*innen, wie sie selbst zum Klima- und Artenschutz beitragen können.
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Kooperation mit der „GemüseAckerdemie“
Kooperation mit der „GemüseAckerdemie“
Seit mehreren Jahren besteht eine enge Kooperation mit der Initiative GemüseAckerdemie, die das HAG in der Planung, Umsetzung und Weiterentwicklung des Schulgartens unterstützt. Die Zusammenarbeit umfasst:
· Unterstützung bei der Anbauplanung und bei der Einrichtung der Anbauflächen,
· Lieferung von Saatgut und Jungpflanzen,
· Bereitstellung von Hintergrundwissen und aktuellen Pflegehinweisen über eine digitale Lernplattform,
· Unterrichtsmaterialien zur Integration der Gartenerfahrungen in den Fachunterricht,
· Fortbildungen und Workshops für Lehrkräfte sowie
· laufende fachliche Beratung durch Expert*innen der GemüseAckerdemie.
Der Schulgarten trägt auf diese Weise dazu bei, Nachhaltigkeit im Schulalltag erfahrbar zu machen, die Verbindung von Wissen und Handeln zu fördern und das HAG als Ort gelebter Umweltbildung zu stärken.
Das Programm „sozialgenial“
Am HAG wird das Service-Learning-Programm sozialgenial unter dem Leitgedanken „Was kannst du gut, was anderen nützt?“ aktiv umgesetzt. In diesem Rahmen entwickeln die Lernenden eigene Engagement-Projekte, oft in Kooperation mit außerschulischen Partner*innen, und bringen ihre fachlichen, sozialen und persönlichen Kompetenzen praxisnah ein.
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Mehr Informationen
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Durch die Teilnahme an sozialgenial-Projekten werden bei den Schüler*innen neben fachlichem Wissen gezielt Teamfähigkeit, Eigeninitiative, Verantwortungsbewusstsein und ein Bewusstsein für gesellschaftliches Engagement gefördert. Das Konzept verbindet Unterrichtsinhalte mit realem Engagement – ein Ansatz, der laut QUA-LiS NRW „ein sehr schülerorientiertes Arbeiten fördert, Grundkompetenzen stärkt und sich optimal im Lehrplan verankern lässt“.[1]
Damit ist sozialgenial nicht nur ein Projekt, sondern ein integraler Bestandteil der Schulentwicklung: Es stützt sich auf die Idee, dass Bildungsprozesse weit über Fachvermittlung hinausgehen und dass junge Menschen frühzeitig dazu befähigt werden, gemeinwohlorientiert zu handeln. Interessierte Jahrgangsstufen und Fachbereiche werden regelmäßig in die Projektentwicklung eingebunden – von der Ideenfindung über Projektplanung bis zur Umsetzung und Reflexion.
_________________[1] QUA-LiS NRW (o. J.): Schulkultur lebendig gestalten durch sozialgenial-Projekte. PDF. https://www.qua-lis.nrw.de/system/files/media/document/file/10_schulkultur_lebendig_gestalten_durch_sozialgenial_projekte.pdf?utm_source=chatgpt.com (Abruf: 31.10.2025)

„Pray and eat“ - gemeinsamer Start in den Tag
Das ökumenische Projekt „Pray and Eat“ ist seit vielen Jahren ein fester Bestandteil des Schullebens in Lengerich und steht exemplarisch für die gelebte Kooperation zwischen den Schulen und den örtlichen Kirchengemeinden.
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An den Dienstagen in der Advents- und Passionszeit laden die katholische Kirchengemeinde St. Margareta und die evangelische Kirchengemeinde Lengerich alle Schüler*innen der weiterführenden Schulen zu einem besonderen morgendlichen Impuls ein. Die Veranstaltung beginnt um 7:20 Uhr mit einer kurzen Andacht in der Kirche St. Margareta. Im Anschluss sind alle Teilnehmenden zu einem kostenlosen Frühstück im Gemeindehaus eingeladen, das von ehrenamtlichen Helfer*innen liebevoll vorbereitet wird.
Das Projekt wird gemeinsam von Schüler*innen, Lehrkräften und Vertreter*innen beider Kirchengemeinden organisiert und gestaltet – ein Beispiel für gelingende Zusammenarbeit über Schul- und Konfessionsgrenzen hinweg. Die Teilnahme ist freiwillig und offen für alle, unabhängig von Religionszugehörigkeit oder Weltanschauung. Ziel ist es, den Tag in einer ruhigen, achtsamen Atmosphäre zu beginnen, Gemeinschaft zu erleben und Raum für Begegnung zu schaffen.
Die Fachschaft Religion des HAGs beteiligt sich regelmäßig an der Gestaltung einzelner Andachten. Mindestens eine Veranstaltung wird in Kooperation mit der Fachschaft Religion der benachbarten Gesamtschule begleitet.














