Kommunikationskonzept und Entscheidungsstrukturen, Gremien
Grundsätze
Die Kommunikation am HAG orientiert sich an den Prinzipien Verlässlichkeit, Transparenz, Achtsamkeit und Zweckmäßigkeit. Sie schafft Klarheit über Verbindlichkeiten und trägt zu einem achtsamen Umgang mit Zeit, Arbeitsbelastung und Verantwortungsbereichen aller Beteiligten bei. Einheitliche Kommunikationswege und nachvollziehbare Strukturen sichern Verlässlichkeit und Effizienz.
Als digitale Basis dienen die Systeme Microsoft 365 (Outlook, Teams, SharePoint) sowie der Schulmanager Online als Plattform für Eltern- und Schüler*innenkommunikation. Der Schutz personenbezogener Daten und die Einhaltung rechtlicher Vorgaben sind dabei verbindlich gewährleistet.
Kommunikation im Kollegium
E-Mails der erweiterten Schulleitung sind verbindlich zu lesen. Lehrkräfte prüfen ihre dienstlichen E-Mails an Werktagen regelmäßig, Teilzeitkräfte spätestens am Tag vor ihrer nächsten Anwesenheit. Die wöchentliche „Freitagsmail“ wird in der Regel bis 17 Uhr verschickt und muss bis Montagmorgen gelesen sein.
Zur Reduzierung von Informationsflut werden Anlagen und terminbezogene Dokumente zentral in der „Infobox“ des digitalen Sekretariats abgelegt. Verbindliche Nachrichten und organisatorische Mitteilungen erfolgen per E-Mail, während Microsoft Teams dem informellen oder kollegialen Austausch dient.
Bei der schriftlichen Kommunikation gilt:
· präzise Betreffzeilen,
· klare Zuordnung zu Themen und Zielgruppen,
· kurze, sachliche Formulierungen,
· telefonische Rücksprache bei Dringlichkeit („Wenn es wirklich dringend ist, greife ich zum Telefon.“).
Ein achtsamer Umgang mit Kommunikationszeiten ist verbindlicher Bestandteil der Schulkultur: Dienstliche Anrufe erfolgen nicht nach 18 Uhr und nicht am Wochenende – ausgenommen akute Notfälle (sog. „Schule-brennt-Regel“).

Kommunikation mit Schüler*innen
Schüler*innen der Sekundarstufe II sind verpflichtet, ihre schulischen E-Mails und Teams-Nachrichten werktäglich zu prüfen.
In der Sekundarstufe I wird der selbstständige Umgang mit digitalen Kommunikationsformen schrittweise eingeführt und pädagogisch begleitet, um die Lernenden frühzeitig auf die Anforderungen der Oberstufe vorzubereiten.
Ziel ist die Entwicklung einer verantwortungsbewussten digitalen Kommunikationskompetenz.

Kommunikation mit Eltern und Erziehungsberechtigten
Eltern und Erziehungsberechtigte werden gebeten, Mitteilungen im Schulmanager Online regelmäßig – idealerweise zwei- bis dreimal pro Woche – zu lesen. Krankmeldungen erfolgen über den Schulmanager, gefolgt von einer schriftlichen Entschuldigung oder einem ärztlichen Attest. Wichtige Informationen und Ankündigungen werden zusätzlich über die Schulhomepage veröffentlicht.
Ein transparenter und wertschätzender Austausch mit dem Elternhaus ist fester Bestandteil der schulischen Zusammenarbeit und Grundlage für gegenseitiges Vertrauen.
Struktur und Verbindlichkeit
Zur Sicherung von Transparenz und Nachvollziehbarkeit schulischer Abläufe besteht im digitalen Sekretariat ein zentraler Ordner „Vereinbarungen und Beschlüsse“. Terminübersichten und schulische Veranstaltungen werden verbindlich über den Outlook-Kalender geführt.
Rückmeldungen zu verbindlichen Vorgängen oder Abstimmungen erfolgen über digitale Formulare (Forms-Abfragen) und sind fristgerecht zu beantworten.
Digitale Kompetenz und Selbstverpflichtung
Alle Lehrkräfte verpflichten sich, die grundlegenden Funktionen der eingesetzten digitalen Werkzeuge sicher und verantwortungsbewusst zu beherrschen. Ziel ist eine kompetente, datenschutzgerechte und effiziente Nutzung digitaler Kommunikations- und Verwaltungsinstrumente. Fortbildungsangebote, kollegiale Unterstützung und regelmäßige Schulungen tragen zur Weiterentwicklung der digitalen Handlungskompetenz aller Beteiligten bei.

Kommunikation als Teil der Schulkultur
Kommunikation wird am HAG als gemeinsame Verantwortung verstanden. Sie trägt maßgeblich zur Qualität der schulischen Arbeit, zum Vertrauen innerhalb der Schulgemeinschaft und zur Identifikation mit der Schule bei.
Durch klare Strukturen, einen respektvollen Umgang und transparente Informationsflüsse wird eine verlässliche und kooperative Zusammenarbeit ermöglicht – im Sinne einer modernen, dialogorientierten Schulkultur.














