Hannah-Arendt-Gymnasium · Bahnhofstr.110 · 49525 Lengerich

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Erprobungsstufe

Klassen 5 und 6

Der Erprobungsstufe am Hannah-Arendt-Gymnasium beinhaltet die Klassen fünf und sechs, also die zweijährige Eingangsphase des Gymnasiums. In der Einführungsphase werden die Schülerinnen und Schüler besonders intensiv von ihren Klassenleiterteams betreut.

Da es zwischen den Klassen fünf und sechs keine Versetzung, sondern eine Weiterstufung gibt, haben die Kinder ausreichend Zeit, ihre Stärken zu entwickeln und noch bestehende Schwächen auszugleichen. Dabei steht die individuelle Förderung jedes einzelnen Kindes im Vordergrund, mit dem Ziel, besonders im Methodischen grundlegende Kompetenzen und Strategien zu vermitteln, die unverzichtbar für den persönlichen Erfolg und die Freude am Lernen sind.

Auch eine auf die individuelle Persönlichkeit abgestimmte Förderung des Kindes kann auftretende Probleme nicht immer gänzlich ausschließen. Daher legen wir sehr viel Wert auf den engen, persönlichen Kontakt zwischen Schülern / Schülerinnen, Lehrern / Lehrerinnen und Eltern. Auch bei psychosozialen Problemen stehen neben den Klassenleitungen bei Bedarf speziell ausgebildete Beratungslehrerinnen und Beratungslehrer als Ansprechpartner zur Verfügung, die gegebenenfalls auch Kontakte zu außerschulischen Institutionen herstellen. Vier Paten pro Klasse unterstützen als ausgebildete Streitschlichter und "Lotsen im Schulalltag" die jüngeren Klassen.

Die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus beginnt am Hannah-Arendt-Gymnasium bereits vor der Einschulung. Individuell zu vereinbarende Beratungstermine sowie ein Elterninformationsabend im Dezember und der Tag der offenen Tür im Januar geben Schülerinnen und Schülern der Grundschulen und ihren Eltern Gelegenheit, die Schule in Aktion kennen zu lernen und am Unterricht der Erprobungsstufe teilzunehmen, um einen realistischen Einblick zu gewinnen und mit den Kollegium der Schulleitung sowie Eltern der Schulpflegschaft ins Gespräch zu kommen.

Nach der Aufnahme am Hannah-Arendt-Gymnasium berücksichtigt die Klassenbildung bis zu einer gewissen Obergrenze das Prinzip, Kinder derselben Grundschulklasse auch im neuen Klassenverband zusammenzuführen, damit die Schülerinnen und Schüler ihre sozialen Kontakte behalten. Zu große Gruppen, die sich aus den Grundschulen bilden könnten, werden unter Berücksichtigung von individuellen Freundschaftswünschen gleichmäßig auf zwei Klassen aufgeteilt, um zu große Blöcke in einer Klassengemeinschaft zu vermeiden. Eine gleichmäßige Verteilung von Jungen und Mädchen wird ebenfalls in der Klassenbildung angestrebt. Eine Ausnahme bildet die Bläserklasse, die alle Kinder, die ein Blasinstrumente lernen, besuchen. Zur Einstimmung werden, nach einem Informationsabend für die Eltern, alle angemeldeten Grundschüler von ihren künftigen Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern zu einem Kennenlernabend ins Hannah-Arendt-Gymnasium eingeladen. Mit Spielen und einer Schulrallye helfen die Paten den Schülern bei der ersten Kontaktaufnahme.

In der Zeit um die Herbstferien finden die pädagogischen Tage für alle Klassen fünf in der Jugendherberge Tecklenburg statt. Unter Leitung der Klassenlehrerteams und der Patenschülerinnen und Patenschüler lernen sich die Neuen drei Tage auch außerhalb des Unterrichts kennen. Gruppenspiele, die gemeinsame Vorbereitung eines bunten Abends und die Verständigung über Regeln des "Miteinander umgehens" sind neben weiteren Aktivitäten die pädagogischen Bestandteile dieses Programms.  Eine spannende Nachtwanderung bildet einen weiteren Höhepunkt.

Um in den Klassen fünf und sechs die individuelle und optimale Förderung der einzelnen Schülerinnen und Schüler zu erreichen, arbeitet das Hannah-Arendt-Gymnasium auch mit den Grundschulen eng zusammen. Eine gemeinsame Konferenz am Ende des ersten Quartals soll im Interesse der Schülerinnen und Schüler bereits erprobten Methoden oder Lösungsansätze der Grundschulen in unser Kollegium einbringen. Die Zusammenarbeit mit dem Elternhaus wird unter anderem im Rahmen von Methodentagen intensiviert.

Wichtig für die individuelle Entwicklung der Kinder kann bei Bedarf eine Betreuung im Nachmittag sein. Im Rahmen des Programms Schule am Nachmittag versuchen wir, individuelle Förderung wie beispielsweise das Lese-Rechtschreib-Training, ebenso anzubieten wie AGs im Sport- und Freizeitbereich.